Aktuelles

12. STÄDTETAGE

VON 08. MAI BIS 10. MAI 2015 IN LEIPZIG

 

veröffentlicht am 04. Juli 2015

 

Dieses Mal fand der alljährliche Städtetag des Netzwerks der Gehörlosen-Stadtverbände e.V. vom 08. bis 10. Mai in Leipzig in der Villa Davignon statt. Das Netzwerk der Gehörlosen-Stadtverbände e.V. hat gemeinsam mit dem Stadtverband der Hörgeschädigten Leipzig ein reichhaltiges Programm für die Teilnehmer vorbereitet.

 

Viele Teilnehmer, unter ihnen auch der Vorstand des Netzwerkes, konnten aber aufgrund des Bahnstreiks erst am späten Freitagabend anreisen. Deshalb konnte das Programm leider nicht wie ursprünglich geplant durchgeführt werden. So musste die für Samstag geplante Kanupark-Tour leider abgesagt werden.

 

Der Stadtverband der Hörgeschädigten Leipzig e.V. konnte aber unter Mithilfe des Stadtverbandes der Gehörlosen Dresden e.V. die Podiumsdiskussion in Eigenregie dennoch am Freitagabend durchführen. Neben Vertretern der Gehörlosengemeinschaft haben sächsische Politiker sowie die Behindertenbeauftragte der Stadt Leipzig eine angeregte Diskussion zum Thema „Bürgerliche Teilhabe“ geführt.

 

Samstagvormittag wurde der Kassenbericht vom Schatzmeister vorgestellt. Außerdem informierte Rudi Sailer über die Belange, für die sich das Netzwerk in den vergangenen 2 Jahren eingesetzt hat.

 

Turnusmäßig fanden auch die Vorstandswahlen statt. Der Vorstand wurde um eine Person erweitert, wodurch nun auch die neuen Bundesländer durch ein Vorstandsmitglied vertreten sind.

 

Der neue / alte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- 1. Vorsitzender: Rudi Sailer (einstimmig wiedergewählt)

- 2. Vorsitzender: Werner Collet (setzte sich gegen Gegenkandidaten durch)

- Finanzreferentin: Henrike Bundenthal

- Beisitzer: Christian Schönbeck

- Beisitzer: Stefan Del Re

- Beisitzer: Stephan Straßer

 

Die Programmgestaltung am Samstagnachmittag übernahm dann wieder der Stadtverband der Hörgeschädigten Leipzig e.V.. Bei der Stadtführung durch die historische Altstadt, wurde auch immer wieder der Bezug zu den Belangen der damaligen gehörlosen Bevölkerung hergestellt. Auch bei der anschließenden Besichtigung des Stasi-Museums wurde deutlich, mit welchen Schwierigkeiten die gehörlosen Bürger in der DDR zu kämpfen hatten.

 

Der Samstagabend diente in erster Linie dem gegenseitigen Austausch und der gegenseitigen Hilfestellung bei unterschiedlichen Belangen. Dabei wurde deutlich, dass sich die einzelnen Gehörlosenverbände mit ähnlichen Problemen auseinandersetzen mussten. Dies zeigte wieder einmal wie wichtig der Zusammenschluss der Verbände ist.

 

Am Sonntagvormittag fand noch ein gemeinsames Resümee statt und danach begaben sich die Teilnehmer auf den Heimweg.

 

Der Städtetag ist sehr gut und harmonisch verlaufen.

 

MUSEUMSDIENST HAMBURG

 

veröffentlicht am 18. Juni 2015

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

 

hier kommen die Infos zum 3. Quartal 2015!

 

Es gibt kein Sommerloch - auch dieses Mal habe ich ein interessantes und vielschichtiges Programm für Euch zusammengestellt. Hier ein paar Highlights, die Informationen zu allen anderen Angeboten findet Ihr wie immer im Anhang:

 

 

Die Ausstellungen „Tattoo“ und „Fast Fashion“ im Museum für Kunst und Gewerbe laufen noch bis zum 6. bzw. 20. September, wer also noch Interesse hat, sich durch diese spannenden Ausstellungen führen zu lassen, hat dazu noch Gelegenheit! Für „Fast Fashion“ gibt es noch einen festgelegten Termin in der Liste – für beide Ausstellungen können aber wie immer gern Termine auf Wunsch mit mir abgesprochen werden.

 

Etwas ganz Besonderes ist die Ausstellung „Über Wasser - Photographie und Malerei von 1800 bis heute“ im Bucerius Kunst Forum. Von allen Naturerscheinungen hat das Wasser Maler*innen und Photograph*innen am meisten beeindruckt. Die Darstellung des Flüchtigen und des immer in Bewegung befindlichen Element forderte sie heraus. Wasser kann Leben erhalten oder zerstören, Wasser kann von Menschen bewundert oder verschmutzt und verschwendet werden. Wasserknappheit, Umweltverschmutzung und Klimawandel machen Wasser auch zukünftig zu einem brisanten Thema. All diese Aspekte werden in ganz unterschiedlichen Formen in Kunstwerken verarbeitet, was diese Ausstellung zeigt.

 

Ab Juni 2015 wird die diesjährige Triennale der Photographie Hamburg eröffnet. Unter dem Motto „THE DAY WILL COME …“ („Der Tag wird kommen…“) werden zahlreiche Ausstellungen dazu anregen, über die Zukunft der Fotografie nachzudenken: Wie hat die digitale Bildwelt unsere Gesellschaft beeinflusst? Warum produzieren wir Milliarden von Bildern täglich? Hat die Telefonkamera unsere Wahrnehmung verändert? Welche Rolle spielt die*der Fotograf*in heute? Was kommt nach der digitalen Revolution? Die „Triennale der Photographie 2015“ ist in fast allen Hamburger Museen vertreten.

 

Ich möchte noch einmal mitteilen, dass Ihr Euch, sollte Euch keiner der angebotenen Termine in den Kalender passen, jederzeit an mich wenden könnt. Wir machen dann einen für Euch passenden Termin aus.

 

Wie immer freue ich mich, wenn Ihr diesen Newsletter weiterempfehlt!

 

Alle aktuellen Termine findet Ihr auch immer unter www.museumsdienst-hamburg.de

 

Tipp für Fotoliebhaber*innen: Besucht die Photo-Triennale in Museen und Galerien Hamburgs! Meldet Euch gern bei mir, wenn Ihr dazu weitere Führungstermine buchen möchtet. http://www.phototriennale.de/

 

Eine Empfehlung: Die Ausstellung „THE DAY WILL COME WHEN MAN FALLS“ („Der Tag wird kommen, an dem die Menschheit untergeht“) von Phillip Toledano in den Deichtorhallen/Haus der Photographie. Sie läuft noch bis zum 06. September 2015.

 

P.S.: Die Homepage www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ist neu überarbeitet worden und darin sind auch ein paar Gebärdensprach-Videos enthalten!

 

Herzliche Grüße und bis bald,

 

Martina Bergmann

Bildung und Vermittlung in Deutscher Gebärdensprache

 

***

Stiftung Historische Museen Hamburg

Museumsdienst Hamburg

Holstenwall 24 | 20355 Hamburg

Bildtelefon: 040 - 311 08 003 | Fax: 040 - 427 925 324 | Skype: museumsdienstHH

E-Mail: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Internet: www.museumsdienst-hamburg.de

MUSEUMSDIENST HAMBURG

 

veröffentlicht am 23. März 2015

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

 

hier kommen die Infos zum 2. Quartal 2015!

 

Auch dieses Mal habe ich ein interessantes und vielschichtiges Programm für Euch zusammengestellt. Hier ein paar Highlights, die Informationen zu allen anderen Angeboten findet Ihr wie immer im Anhang:

 

 

 

Es wird bald wieder Frühling, die Klamotten werden kürzer und bald werden wir wieder überall Tattoos aufblitzen sehen. Die Ausstellung „Tattoo“ im Museum für Kunst und Gewerbe beschäftigt sich mit der Bedeutung von Tattoos in unterschiedlichen Kulturen und Epochen. Dabei geht es auch darum, dass Tattoos nicht nur Körperschmuck sind, sondern auch politische Sprengkraft besitzen – sehr spannend!

 

Um Körperschmuck einer anderen Art, der allerdings nicht so permanent ist, nämlich die Mode, geht es in der Ausstellung „Fast Fashion“, ebenfalls im Museum für Kunst und Gewerbe. Heute wird Mode vor allem billig hergestellt, billig gekauft und einer Saison wieder weggeworfen. Um diese dunkle Seite der Fashion-Industrie geht es hier – und um neue Ideen, wie man die Dinge besser machen kann.

 

Wie man die Dinge besser machen kann, haben sich auch die Frauen in den 70er und 80 Jahren gefragt, denn zu verbessern gab es vieles. In der Ausstellung „Feministische Avantgarde“ in der Hamburger Kunsthalle werden Künstler*innen gewürdigt, die zu dieser Zeit im Zuge der Student*innenbewegung für ihre Rechte kämpften und in ihrer Kunst ein ganz neues „Bild der Frau“ erschufen.

 

Ich möchte noch einmal mitteilen, dass Ihr Euch, sollte Euch keiner der angebotenen Termine in den Kalender passen, jederzeit an mich wenden könnt. Wir machen dann einen für Euch passenden Termin aus.

 

Wie immer freue ich mich, wenn Ihr diesen Newsletter weiterempfehlt!

 

Alle aktuellen Termine findet Ihr auch immer unter www.museumsdienst-hamburg.de

 

Herzliche Grüße und bis bald,

 

Martina Bergmann

Bildung und Vermittlung in Deutscher Gebärdensprache

 

***

Stiftung Historische Museen Hamburg

Museumsdienst Hamburg

Holstenwall 24 | 20355 Hamburg

Bildtelefon: 040 - 311 08 003 | Fax: 040 - 427 925 324 | Skype: museumsdienstHH

E-Mail: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Internet: www.museumsdienst-hamburg.de

 

Aktuelle Termine im März 2015

 

Dienstag, 24. März 2015, 11 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE Glockengießerwall, direkt am Hbf

Feministische Avantgarde der 1970er Jahre

Werke aus der SAMMLUNG VERBUND, Wien

Sonntag, 29. März 2015, 13 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Bilder der Mode. Meisterwerke aus 100 Jahren

Mit einem einzigartigen Überblick demonstriert das Genre Modezeichnung seine Berechtigung als eigenständige Kunstform.

MUSEUMSDIENST HAMBURG

 

veröffentlicht am 19. Dezember 2014

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

 

ihr kennt vielleicht die Fotoapparate von der Firma Leica? Wie hat sich die Kamera Leica entwickelt, seit sie als „Liliputkamera“ 1914 entwickelt und 1925 auf den Markt kam? Dieser, sehr interessante Teil der Geschichte in Deutschland, ist zu sehen in der Ausstellung „Augen auf! 100 Jahre Leica Fotographie“.

 

In der Nazizeit wurden von den Nazis viele Kunstgegenstände beschlagnahmt „billig gestohlen“ und dann verkauft. Die Gegenstände gingen durch viele Hände und wurden später zum Teil Museen zur Verfügung gestellt. Aber es ist schwierig herauszufinden, wem die Gegenstände rechtmäßig gehören. Darum macht das Museum für Kunst und Gewerbe eine Ausstellung „Raubkunst?“. Einige Besitzer wurden gefunden, aber es gibt eine große Zahl an Objekten, bei denen es noch nicht klar ist, wem diese gehör(t)en . Auch heute gelangen Gegenstände aus Krisengebieten (wie zum Beispiel Irak und Syrien) in Museen.

 

Die Ausstellung „Das Fahrrad. Kultur, Technik, Mobilität“ läuft auch weiterhin im ersten Quartal 2015. Dies ist die letzte Chance, sie sich anzuschauen! Sie läuft nur noch bis zum 1. März 2015. Ich habe bisher zwei feste Termine im Angebot, aber wem ein anderer Tag besser passt, kann sich selbstverständlich bei mir melden. Dann machen wir einen anderen Termin ab!

 

Im 17. Jahrhundert segelten die Spanier nach Südamerika. Viele mit dem Ziel: Das Land besetzen. Viele Missionare kamen mit, um die indigenen Ureinwohner zum christlichen Glauben zu bekehren. Jetzt gibt es eine Ausstellung, die zeigt, was damals an Glaubenssymbolen angefertigt wurde. Sie macht deutlich, wie sich das europäisch-christliche und südamerikanisch-indigenen Symbol beeinflusst und vermischt haben. Die Objekte stammen aus einem Museum in Montevideo/Uruguay. Diese Ausstellung ist sehr empfehlenswert, ebenso wie „Ins unermessliche Vielleicht!“ von Wilhelm Morgner. Seine Malerei von 1910 bis 1913 wird im Ernst Barlach Haus im Jenischpark gezeigt. Die Bilder zeigen starke Farben und das Alltagsleben der Bauern im Sauerland/NRW vor dem ersten Weltkrieg.

 

Ab dem März startet in der Hamburger Kunsthalle die Ausstellung „Feministische Avantgarde der 1970er Jahre“. Die seit tausend Jahren von Männern dominierte Kunstwelt, wird hier in einem anderen Licht dargestellt: Mit dem Schwerpunkt auf weibliche Kunstschaffende!

 

 

Ich möchte noch einmal mitteilen, dass Sie sich, sollte Ihnen keiner der angebotenen Termine in den Kalender passen, jederzeit an mich wenden können. Wir machen dann einen individuellen Termin aus.

 

Wie immer freue ich mich, wenn Sie diesen Newsletter weiterempfehlen!

 

Und dann neigt sich das Jahr 2014 schon wieder dem Ende zu. Ich und der Museumsdienst Hamburg bedanken uns bei allen treuen und neuen Kulturinteressierten. Ich wünsche Ihnen eine schöne restliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Jahreswechsel!

 

Viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken! Ich freue mich auf viele Besucher im neuen Jahr 2015!

 

Ihre

Martina Bergmann

Kultur- und Kunstvermittlung in Deutscher Gebärdensprache

 

***

neue Anschrift:

Stiftung Historische Museen Hamburg

MUSEUMSDIENST HAMBURG | im Hamburg Museum

Holstenwall 24 | 20355 Hamburg

Bildtelefon: 040 - 311 08 003 | E-Fax: 040 - 427 925 324 | Skype: museumsdienstHH

E-Mail: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Internet: www.museumsdienst-hamburg.de

WICHTIGE INFO!

 

veröffentlicht am 03. November 2014

 

Liebe Projektpartner,

 

drei wichtige Nachrichten und Informationen habe ich für Euch:

 

  1. Unser Netzwerk der Gehörlosen-Stadtverbände veranstaltet traditionell zum Jahresbeginn in Eisenach eine Fachtagung mit immer neuen Themen. In diesem Jahr steht die Fachtagung vom 08. bis 11. Januar 2015 unter dem Motto "Mitreden und Handeln – Europa im Blick". Programm anbei. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr teilnehmen könntet. Bitte meldet Euch so bald wie möglich bei mir an.

 

 

  1. Es wäre günstig, wenn wir uns im November nochmals zusammensetzen könnten, um die weitere Beantragung bei der EU zu planen. Mein Terminvorschlag: ein Tag zwischen dem 03. und 05. Dezember. Habt an einem dieser Tage Zeit?

Bitte gebt mir so schnell wie möglich Bescheid, ob Ihr zu diesem Termin nach München kommen könnt.

 

  1. Am 21. und 22. November 2014 findet in Unterföhring bei München das 6. Deutsche Gebärdensprach-Theaterfestival (DeGeTh) statt. Den aktuellen Zeitplan findet Ihr anbei, nähere Infos unter www.degeth.de. Wenn Ihr Interesse habt, zu dieser wichtigen Veranstaltung der Gehörlosenkultur zu kommen, müßt Ihr Euch schnell melden, denn die Karten sind bald ausverkauft.

 

 

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.

 

Rudi Sailer

MUSEUMSDIENST HAMBURG

 

veröffentlicht am 23. September 2014

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

 

der Museumsdienst hat sich in den neuen Räumen eingerichtet, der Umzug ist vorbei und jetzt starten wir ins 4. Quartal 2014!

 

 

Die Kunsthalle wird wegen Umbau für 2 Jahre geschlossen. Es gibt trotzdem nebenan in der Galerie der Gegenwart weiter Ausstellungen! Zum Beispiel Max Beckmann „Stillleben“ und die Ausstellung „Spot on“ – darüber wird noch nicht zuviel verraten – lasst euch überraschen!

 

Im Moment ist in den Medien viel über den Ersten Weltkrieg zu sehen und zu lesen, weil er vor genau 100 Jahren begann. Für einen Eindruck in diese Zeit wie damals die Medien zum ersten Mal ausgenutzt wurden, sollten Sie einen Besuch im Museum für Kunst und Gewerbe machen! „Krieg und Propaganda 14/18“ zeigt wie die Menschen damals getäuscht und manipuliert wurden. Der Besuch lohnt sich um starke Eindrücke von damals zu bekommen. Damals wie heute werden Medien strategisch eingesetzt und man sollte sich Gedanken machen, ob Informationen glaubwürdig sind!

 

Auch in „Fette Beute. Reichtum zeigen“ sind Medien ein Thema. Wie Reichtum von der Gesellschaft wahrgenommen wird und wie mit dem Thema in den Medien umgegangen wird. Die Ausstellung nähert sich dem Thema aus einer kritischen Perspektive, schaut mit soziologischem Interesse, fragt nach den kulturellen Prägungen und nationalen Unterschieden von Reichtum und reflektiert den Wandel der Bildmedien.

 

Freizeit, Erholung, frische Luft. Dies alles stand der arbeitenden Bevölkerung um die Jahrhundertwende zum ersten Mal auch in der Stadt zur Verfügung, im Park. Insgesamt nähere ich mich dem Thema Park in Hamburg immer gerne im Hamburg Museum, wo ich Ihnen viele interessante Hintergrundinformationen und einen sehr guten Überblick über die Stadt zeigen kann. Dazu bietet sich die Ausstellung "Park Pioniere" an.

 

Die Ausstellung „Das Fahrrad. Kultur, Technik, Mobilität“ läuft auch weiterhin im vierten Quartal. Wer noch nicht da war hat noch die Chance, sie sich anzuschauen!

 

Wie immer freue ich mich, wenn Sie diesen Newsletter weiterempfehlen!

 

Noch eine letzte Info: Die Bildtelefon-/Telefonnummer sowie die Postadresse haben sich geändert. Die neuen Daten finden Sie unten in der Signatur.

 

Ich freue mich auf die Führungen und verbleibe mit herzlichen Grüßen,

 

Ihre

Martina Bergmann

 

***

neue Anschrift:

Stiftung Historische Museen Hamburg

MUSEUMSDIENST HAMBURG | im Hamburg Museum

Kultur- und Kunstvermittlung in Deutscher Gebärdensprache

Holstenwall 24 | 20355 Hamburg

Bildtelefon: 040 - 311 08 003 | E-Fax: 040 - 427 925 324 | Skype: museumsdienstHH

E-Mail: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Internet: www.museumsdienst-hamburg.de

INFO!

 

veröffentlicht am 12. September 2014

 

Liebe Mitglieder,

 

die “12. Fachtagung des Netzwekes der Gehörlosen-Stadtverbände“ wird diesmal am 08. Januar - 11. Januar 2015 wie immer in den Räumlichkeiten des Hotels “Haus Hainstein“ in Eisenach stattfinden.

Weitere Infos folgen noch!

 

Das Team

“Netzwerk der Gehörlosen-Stadtverbände e.V.“

MUSEUMSDIENST HAMBURG

 

veröffentlicht am 12. Juni 2014

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

 

im dritten Quartal steht wieder einmal die Sommerzeit bevor.

 

Viele nutzen ihre Freizeit für Urlaube und Ausflüge. Passend dazu gibt es auch wieder attraktive Termine in den Hamburger Museen. Mehr Informationen zu allen Führungen, Termine, Adressen etc. findet ihr hier:

 

 

 

 

 

Wenn ihr zu den öffentlichen Terminen nicht kommen könnt, ist es auch möglich, einen individuellen Termin abzumachen. Gebt mir gerne Bescheid per E-Mail oder Skype.

 

Sicherlich kennt ihr Zeitschriften wie der Stern oder der Spiegel. Darin gibt es immer wieder witzige Karikaturen und politische und freche Zeichnungen. Zum Beispiel Frau Merkel als Henne. Könnt ihr euch das vorstellen? Wenn ihr mehr davon sehen möchtet, kommt am Donnerstag, 14. August 2014 um 18:30 Uhr ins Museum für Kunst und Gewerbe zur Ausstellung „Covers and More. Illustrationen von Wieslaw Smetek“.

 

Besitzt ihr auch ein Fahrrad? Seid ihr daran interessiert, wie die ersten Fahrräder aussehen, wie die Weiterentwicklung aussieht und welche Materialien zum bauen verwendet wurden? Es gibt zu Beispiel ein Fahrrad, das aus Teilen von einem Flugzeug gebaut wurde! Habt ihr Lust, ein echtes Hochrad zu fahren? Dann sehen wir uns im Museum der Arbeit bei der Ausstellung „Das Fahrrad – Kultur, Technik, Mobilität“.

 

„Mensch ärgere dich nicht“, Gartenzwerge, Messer und Gabel. Rikschas, Winkekatzen und Stäbchen. Die Unterschiede der deutschen und der chinesischen Kultur werden durch die Gegenstände im Alltag gezeigt. Dies ist zu erkunden im Museum für Völkerkunde bei „Unsichtbare Dinge. Typisch chinesisch. Typisch deutsch“.

 

Ich habe noch eine wichtige Information zu den Büroräumen des Museumsdienst im Gebäude der Kunsthalle:

 

Wir ziehen im Frühsommer um!

 

Unsere neue Adresse ist

Hamburg Museum (Ehemals Museum für Hamburgische Geschichte)

Holstenwall 24, 20355 Hamburg

(In der Nähe der U3 Station St. Pauli oder Bus 112 Haltestelle Museum für Hamburgische Geschichte)

 

Die Mailadresse und Skypekontakt bleiben gleich, aber es ist möglich, dass Bildtelefonnummer sowie Faxnummer sich ändern könnten. Wenn es Änderungen gibt, werdet ihr so schnell wie möglich informiert.

 

Empfehlt diese Ankündigung wie immer gern weiter!

 

Ich freue mich auf die Führungen und verbleibe mit herzlichen Grüßen,

 

Ihre

Martina Bergmann

 

***

Stiftung Historische Museen Hamburg | Der MUSEUMSDIENST Hamburg

Kultur- und Kunstvermittlung in Deutscher Gebärdensprache

Glockengießerwall 5A | 20095 Hamburg

Bildtelefon: 040 - 428 55 827 | E-Fax: 040 - 427 925 324 | Skype: museumsdienstHH

E-Mail: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Internet: www.museumsdienst-hamburg.de

FOTOSTRECKE ZU DEN 11. STÄDTETAGEN

VON 9. MAI BIS 11. MAI 2014 IN INGOLSTADT

 

veröffentlicht am 14. Mai 2014

 

In diesem Jahr war der Gehörlosenverein Ingolstadt und Umgebung mit Sportabteilung e.V. (GVIUS) Gastgeber für die Städtetage des Netzwerks Gehörloser Stadtverbände.

 

Das Ziel des Netzwerkes der Gehörlosen-Stadtverbände e.V. ist, sich mit anderen Stadtverbänden auszutauschen, was Finanzierungen und Zuschüsse angeht, genauso die Vergrößerung der einzelnen Stadtverbänden und sonstige Themen, die die Vereine und Stadtverbände betreffen.

 

Der GVIUS war stolz, die Gäste aus ganz Deutschland in den neuen Räumlichkeiten zu begrüßen, die dank vieler Zuschussgeber aus Stadt und Kreis in diesem Jahr angebaut werden konnten.

 

Die 3 Tage wurden zum einen genutzt, um die Mitgliederversammlungen abzuhalten, zum anderen gab es auch ein abwechslungsreiches Programm, wie z.B. eine Stadtführung in Gebärdensprache, eine Führung im medizinhistorischen Museum mit Dolmetscher und ein buntes Abendprogramm mit einer gehörlosen Tanzgruppe und einer gehörlosen Theatergruppe aus Rumänien.

Der Auftakt der Städtetage am Freitag, den 9. Mai 2014, war eine Podiumsdiskussion zum Thema „Migration und Hörbehinderung“ mit zwei kommunalen Politikern (Henry Orokafor von den Grünen und Frau Veronika Peters von der SPD), dem Vorsitzenden des Gehörlosenvereins Alexander Exner und Ege Karar. Moderiert wurde diese von der GMU-Vorsitzenden Elisabeth Kaufmann. Die Podiumsdiskussion fand in der Ingolstädter Innenstadt, im Bürgerhaus „Neuburger Kasten“ statt. Es wurde dabei angeregt über die Situation von gehörlosen Migranten diskutiert, ebenfalls über die grundsätzliche Situation von Beratungsstellen für Menschen mit einer Hörbehinderung.

 

Am Samstag, den 10. Mai 2014, ging es für die ganze Gruppe in die historische Altstadt von Ingolstadt, in der Birgit Fehn, eine gehörlose Stadtführerin, über die Geheimnisse und Besonderheiten der Stadt aufklärte - natürlich in Gebärdensprache! Anschließend konnte im medizinhistorischen Museum alles mögliche über die Geschichte der Medizin von früher bis heute erfahren werden.

 

Derweil wurde im GVIUS von vielen fleißigen Ehrenamtlern der Abend vorbereitet, an dem die gehörlose Tanzgruppe „Nikita“ ihren Auftritt haben sollte, als auch eine bekannte rumänische (gehörlose) Theatergruppe.

 

Am Sonntag, den 11. Mai 2014, wurde in einer abschließenden Mitgliederversammlung nochmal der Städtetag 2014 reflektiert und besprochen, genauso wie die künftigen Planungen des Netzwerkes.

 

Der GVIUS bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Helfern und hofft, den Gästen hat ihr Aufenthalt in Ingolstadt gut gefallen!

 

Der GVIUS-Vorstand

EINLADUNG ZUM STÄDTETAG UND ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG IN INGOLSTADT

 

veröffentlicht am 28. April 2014

 

Liebe Mitglieder,

 

vom 09. - 11. Mai 2014 ist es endlich wieder soweit und wir werden unseren alljährlichen Städtetag abhalten. Bitte haltet euch diesen Termin frei.

 

Die Wahl des Austragungsortes ist bereits vor einiger Zeit auf Ingolstadt gefallen, da das dortige neue Gehörlosenzentrum den idealen Ort für unsere Tagung bietet.

 

In unserem diesjährigen Städtetag werden wir uns zu einem großen Teil mit dem Thema „Chancengleichheit für gehörlose Migranten“ beschäftigen. Ingolstadt ist auch in dieser Hinsicht der perfekte Veranstaltungsort, da hier viele gehörlose Migranten zuhause sind.

 

Wir haben das Programm bereits in groben Zügen vorbereitet und werden uns in den nächsten Wochen intensiv mit der Planung des Städtetages beschäftigen.

 

Folgende Programmpunkte erwarten euch:

 

  • Podiumsdiskussion zu den Themen „Teilhabeleistungsgesetz“ und „Chancengleichheit auch für gehörlose Migranten“
  • Städtetag
  • Zukunftsworkshop „Neue Entwicklungen durch Veränderungen in der Gesellschaft“

     

Diesem Schreiben liegen die Einladung und euer Anmeldeformular bei. Wir hoffen auf eure zahlreiche Teilnahme.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Rudolf Sailer Werner Collet

 

 

MUSEUMSDIENST HAMBURG

 

veröffentlicht am 14. März 2014

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

 

es gibt auch für das zweite Quartal 2014 wieder ein spannendes Programm:

 

 

Die Ausstellung „DAS FAHRRAD“ dreht sich rund um die Geschichte und die Nutzungsmöglichkeiten dieses Fortbewegungsmittels. Gerade Hamburger nutzen immer lieber diese flexible Möglichkeit, sich unabhängig von Stau und Parkplatzmangel durch die Stadt zu bewegen. Benzin wird immer teurer und Fahrräder werden immer ausgefeilter, was die Technik und die Nutzungsmöglichkeiten angeht. Heute sind Fahrräder teilweise schon ein cooles Statussymbol. Eine spannende Ausstellung zu Kultur, Technik und Mobilität im Museum der Arbeit.

 

Nun sind die Olympischen Winterspiele in Sotschi vorbei, doch die Ausstellung über die Tscherkessen, einen Volksstamm, der dort ansässig war, ist nach wie vor informativ und lohnenswert. Sotschi war die letzte Hauptstadt der Tscherkessen, die sie 1864, also vor genau 150 Jahren, aufgrund der Niederlage gegenüber dem russischen Zaren aufgeben mussten. Die beinahe vernichtete und weithin verstreute Volksgemeinschaft bewahrte sich trotz ihrer schwierigen Geschichte eine besonders reiche Kultur und Sprache, die Thema der Ausstellung „Tscherkessen – Vom Kaukasus in alle Welt verweht“ im Hamburger Völkerkundemuseum sind.

 

Ein wertvolles Stück Geschichte ganz anderer Art war und bleibt Coco Chanel. Sie war zur Zeit der Jahrhundertwende eine der ersten Frauen, die sich beruflich und finanziell selbstständig machten und die Geschlechterrollen mit ihrer Mode auf den Kopf drehten. Sie schuf Mode, die klassisch schön, aber praktisch und alltagstauglich war – ganz entgegen der damalig vorherrschenden Vorstellung. Eine inspirierende Ausstellung rund um eine bewundernswerte Frau im Museum für Kunst und Gewerbe.

 

Modebegeisterten lege ich außerdem die Ausstellung „Feuerbachs Musen – Lagerfelds Models“ in der Hamburger Kunsthalle ans Herz – eine faszinierende Gegenüberstellung von Feuerbachs Werken aus dem späten 19. Jahrhundert und rund sechzig Schwarz-Weiß-Photographien, die Lagerfeld eigens für diese Ausstellung schuf.

 

Informationen zu diesen und weiteren Ausstellungen wie „Jung. Innovativ. Genial“ über schwedisches Design oder der Werkschau von Ute und Werner Mahler, die die DDR-Zeit photographisch abbildeten, finden Sie im Anhang.

 

Empfehlen Sie diese Ankündigung wie immer gern weiter!

 

Ich freue mich auf Sie und verbleibe mit herzlichen Grüßen,

 

Ihre

Martina Bergmann

 

***

Stiftung Historische Museen Hamburg | Der MUSEUMSDIENST Hamburg

Kultur- und Kunstvermittlung in Deutscher Gebärdensprache

Glockengießerwall 5A | 20095 Hamburg

Bildtelefon: 040 - 428 55 827 | Fax: 040 - 427 925 324 | Skype: museumsdienstHH

E-Mail: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Internet: www.museumsdienst-hamburg.de

MUSEUMSDIENST HAMBURG

 

veröffentlicht am 20. Dezember 2013

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

 

es ist wieder soweit, ein neues Quartal und sogar neues Jahr steht vor der Tür!

 

Ich habe mich wie immer bemüht, ein interessantes Programm zu stellen.

 

Die Ausstellung „Gego/Hesse“ in der Kunsthalle Hamburg würdigt das Werk zweier gebürtiger Hamburgerinnen, die jedoch als Jüdinnen zur Zeit des NS-Regimes ins Exil gingen.

 

Eva Hesse fertigte Zeichnungen und Skulpturen an – diese aus für die damalige Zeit neuartigen Materialien wie unterschiedlichen Kunststoffen, Polyesterharz, Silikon und verschiedensten Werkstoffen, die sie in alten Fabrikgebäuden fand. Ihre Skulpturen sind Anlass für freie Interpretation.

 

Gego, mit vollem Namen Gertrud Goldschmidt, wurde bisher in Deutschland kaum angemessen gewürdigt und findet nun in der Ausstellung zu Eva Hesse ein sehr passendes Gegenstück. Sie war ursprünglich Architektin, was sich auch in ihren Werken zeigt – geometrische Skulpturen aus Linien, Kurven und Verbindungen, die den Raum ausfüllen. Eine ebenso interessante wie wichtige Ausstellung findet im Hamburger Rathaus ihren Platz.

 

Die Ausstellung „Euthanasie. Die Morde an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in Hamburg im Nationalsozialismus“ zeigt den staatlich organisierten Massenmord an Erwachsenen und Kindern, die als „psychisch krank“, „behindert“, „minderwertig“ oder „gefährlich“ und deshalb als „lebensunwert“ galten. Bis Anfang der 1980er Jahre wurde in unserer Gesellschaft über diese Verbrechen nicht gesprochen, die völlig unserem heutigen Bild von Zusammenleben und Gleichwertigkeit der Menschen widersprechen.

 

Bald finden die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi statt – wie in den vergangenen Jahren ist der Ort und die Situation der ursprünglich ansässigen Bevölkerung nicht ganz unumstritten. Sotschi war die letzte Hauptstadt der Tscherkessen, die sie 1864, also vor genau 150 Jahren, aufgrund der Niederlage gegenüber dem russischen Zaren aufgeben mussten. Die beinahe vernichtete und weithin verstreute Volksgemeinschaft bewahrte sich trotz ihrer schwierigen Geschichte eine besonders reiche Kultur und Sprache, die Thema der Ausstellung „Tscherkessen – Vom Kaukasus in alle Welt verweht“ im Hamburger Völkerkundemuseum sind.

 

Ebenfalls unklar ist der Begriff „Heimat“ für die ständig wachsende Zahl der Wanderarbeiter. Ein Prinzip, das früher durch Staaten bewusst eingesetzt wurde, um günstigere Arbeitskräfte beschäftigen zu können, hat sich inzwischen enorm verbreitet und verselbstständigt. Hiermit beschäftigt sich die eindrucksvolle Sonderausstellung „Wanderarbeiter“ im Museum der Arbeit.

 

Zum Jahresende schicke ich Ihnen hiermit das neue Programm für das 1. Quartal 2014 und wünsche Ihnen frohe Feiertage! Ich freue mich auf Ihren Besuch.

 

Sie können meine Ankündigung gern weiterempfehlen, herzlichen Dank!

 

Winterliche Grüße,

 

Ihre

Martina Bergmann

 

***

Stiftung Historische Museen Hamburg | Der MUSEUMSDIENST Hamburg

Kultur- und Kunstvermittlung in Deutscher Gebärdensprache

Glockengießerwall 5A | 20095 Hamburg

Bildtelefon: 040 - 428 55 827 | Fax: 040 - 427 925 324 | Skype: museumsdienstHH

E-Mail: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Internet: www.museumsdienst-hamburg.de

ANTRAG AUF BILDUNGSURLAUB

 

veröffentlicht am 19. Dezember 2013

 

Liebe Fachtagung-Teilnemer,

 

die "11. Fachtagung des Netzwekes der Gehörlosen-Stadtverbände" vom 06. Januar - 12. Januar 2014 in Eisenach ist von der "Bundeszentrale für politische Bildung" nun offiziell als Bildungsurlaub anerkannt.

 

Der Antrag auf Bildungsurlaub für Ihren Arbeitgeber finden Sie hier:

 

Netzwerk der Gehörlosen-Stadtverbände e.V. © 2015