Aktuelles

MUSEUMSDIENST HAMBURG

veröffentlicht am 14. März 2014

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

es gibt auch für das zweite Quartal 2014 wieder ein spannendes Programm:

Die Ausstellung „DAS FAHRRAD“ dreht sich rund um die Geschichte und die Nutzungsmöglichkeiten dieses Fortbewegungsmittels. Gerade Hamburger nutzen immer lieber diese flexible Möglichkeit, sich unabhängig von Stau und Parkplatzmangel durch die Stadt zu bewegen. Benzin wird immer teurer und Fahrräder werden immer ausgefeilter, was die Technik und die Nutzungsmöglichkeiten angeht. Heute sind Fahrräder teilweise schon ein cooles Statussymbol. Eine spannende Ausstellung zu Kultur, Technik und Mobilität im Museum der Arbeit.

Nun sind die Olympischen Winterspiele in Sotschi vorbei, doch die Ausstellung über die Tscherkessen, einen Volksstamm, der dort ansässig war, ist nach wie vor informativ und lohnenswert. Sotschi war die letzte Hauptstadt der Tscherkessen, die sie 1864, also vor genau 150 Jahren, aufgrund der Niederlage gegenüber dem russischen Zaren aufgeben mussten. Die beinahe vernichtete und weithin verstreute Volksgemeinschaft bewahrte sich trotz ihrer schwierigen Geschichte eine besonders reiche Kultur und Sprache, die Thema der Ausstellung „Tscherkessen – Vom Kaukasus in alle Welt verweht“ im Hamburger Völkerkundemuseum sind.

Ein wertvolles Stück Geschichte ganz anderer Art war und bleibt Coco Chanel. Sie war zur Zeit der Jahrhundertwende eine der ersten Frauen, die sich beruflich und finanziell selbstständig machten und die Geschlechterrollen mit ihrer Mode auf den Kopf drehten. Sie schuf Mode, die klassisch schön, aber praktisch und alltagstauglich war – ganz entgegen der damalig vorherrschenden Vorstellung. Eine inspirierende Ausstellung rund um eine bewundernswerte Frau im Museum für Kunst und Gewerbe.

Modebegeisterten lege ich außerdem die Ausstellung „Feuerbachs Musen – Lagerfelds Models“ in der Hamburger Kunsthalle ans Herz – eine faszinierende Gegenüberstellung von Feuerbachs Werken aus dem späten 19. Jahrhundert und rund sechzig Schwarz-Weiß-Photographien, die Lagerfeld eigens für diese Ausstellung schuf.

Informationen zu diesen und weiteren Ausstellungen wie „Jung. Innovativ. Genial“ über schwedisches Design oder der Werkschau von Ute und Werner Mahler, die die DDR-Zeit photographisch abbildeten, finden Sie im Anhang.

Empfehlen Sie diese Ankündigung wie immer gern weiter!

Ich freue mich auf Sie und verbleibe mit herzlichen Grüßen,

Ihre

Martina Bergmann

***

Stiftung Historische Museen Hamburg | Der MUSEUMSDIENST Hamburg

Kultur- und Kunstvermittlung in Deutscher Gebärdensprache

Glockengießerwall 5A | 20095 Hamburg

Bildtelefon: 040 - 428 55 827 | Fax: 040 - 427 925 324

Skype: museumsdienstHH

E-Mail: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Internet: www.museumsdienst-hamburg.de

MUSEUMSDIENST HAMBURG

veröffentlicht am 20. Dezember 2013

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,

 

es ist wieder soweit, ein neues Quartal und sogar neues Jahr steht vor der Tür!

Ich habe mich wie immer bemüht, ein interessantes Programm zu stellen.

Die Ausstellung „Gego/Hesse“ in der Kunsthalle Hamburg würdigt das Werk zweier gebürtiger Hamburgerinnen, die jedoch als Jüdinnen zur Zeit des NS-Regimes ins Exil gingen.

Eva Hesse fertigte Zeichnungen und Skulpturen an – diese aus für die damalige Zeit neuartigen Materialien wie unterschiedlichen Kunststoffen, Polyesterharz, Silikon und verschiedensten Werkstoffen, die sie in alten Fabrikgebäuden fand. Ihre Skulpturen sind Anlass für freie Interpretation.

Gego, mit vollem Namen Gertrud Goldschmidt, wurde bisher in Deutschland kaum angemessen gewürdigt und findet nun in der Ausstellung zu Eva Hesse ein sehr passendes Gegenstück. Sie war ursprünglich Architektin, was sich auch in ihren Werken zeigt – geometrische Skulpturen aus Linien, Kurven und Verbindungen, die den Raum ausfüllen.

Eine ebenso interessante wie wichtige Ausstellung findet im Hamburger Rathaus ihren Platz.

Die Ausstellung „Euthanasie. Die Morde an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in Hamburg im Nationalsozialismus“ zeigt den staatlich organisierten Massenmord an Erwachsenen und Kindern, die als „psychisch krank“, „behindert“, „minderwertig“ oder „gefährlich“ und deshalb als „lebensunwert“ galten. Bis Anfang der 1980er Jahre wurde in unserer Gesellschaft über diese Verbrechen nicht gesprochen, die völlig unserem heutigen Bild von Zusammenleben und Gleichwertigkeit der Menschen widersprechen.

Bald finden die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi statt – wie in den vergangenen Jahren ist der Ort und die Situation der ursprünglich ansässigen Bevölkerung nicht ganz unumstritten. Sotschi war die letzte Hauptstadt der Tscherkessen, die sie 1864, also vor genau 150 Jahren, aufgrund der Niederlage gegenüber dem russischen Zaren aufgeben mussten. Die beinahe vernichtete und weithin verstreute Volksgemeinschaft bewahrte sich trotz ihrer schwierigen Geschichte eine besonders reiche Kultur und Sprache, die Thema der Ausstellung „Tscherkessen – Vom Kaukasus in alle Welt verweht“ im Hamburger Völkerkundemuseum sind.

Ebenfalls unklar ist der Begriff „Heimat“ für die ständig wachsende Zahl der Wanderarbeiter. Ein Prinzip, das früher durch Staaten bewusst eingesetzt wurde, um günstigere Arbeitskräfte beschäftigen zu können, hat sich inzwischen enorm verbreitet und verselbstständigt. Hiermit beschäftigt sich die eindrucksvolle Sonderausstellung „Wanderarbeiter“ im Museum der Arbeit.

Zum Jahresende schicke ich Ihnen hiermit das neue Programm für das 1. Quartal 2014 und wünsche Ihnen frohe Feiertage! Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Sie können meine Ankündigung gern weiterempfehlen, herzlichen Dank!

Winterliche Grüße

Ihre

Martina Bergmann

***

Stiftung Historische Museen Hamburg | Der MUSEUMSDIENST Hamburg

Kultur- und Kunstvermittlung in Deutscher Gebärdensprache

Glockengießerwall 5A | 20095 Hamburg

Bildtelefon: 040 - 428 55 827 | Fax: 040 - 427 925 324

Skype: museumsdienstHH

E-Mail: martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Internet: www.museumsdienst-hamburg.de

ANTRAG AUF BILDUNGSURLAUB

veröffentlicht am 19. Dezember 2013

 

Liebe Fachtagung-Teilnemer,

die "11. Fachtagung des Netzwekes der Gehörlosen-Stadtverbände" vom 06. Januar - 12. Januar 2014 in Eisenach ist von der "Bundeszentrale für politische Bildung" nun offiziell als Bildungsurlaub anerkannt.

Der Antrag auf Bildungsurlaub für Ihren Arbeitgeber finden Sie hier:

 

 

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