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Vorsicht: Verluste sind nicht gleich Verluste

Beim Wort "Verluste" schreckt jeder Schatzmeister auf: Ein sorgsamer Vereinsvorstand erwirtschaftet Gewinne und erleidet keine Verluste! In dieser absoluten Form ist diese Aussage nicht richtig - im Extremfall kann sie sogar zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit führen. Warum?

Das Gemeinnützigkeitsrecht schreibt vor, dass ein Verein seine Mittel zeitnah für die begünstigten Zwecke verwenden muss - bestimmte Ausnahmen sind zulässig. Zeitnah bedeutet, bis zum Ablauf des Folgejahres. Bei wörtlicher Umsetzung dieser Vorschrift erzielt ein Verein im ersten Jahr einen Überschuss, der im zweiten Jahr verwendet wird. Im zweiten Jahr gibt der Verein also unter Umständen mehr aus, als er eingenommen hat - das wird gemeinhin als Verlust bezeichnet. Um diese Verschiebungen von Einnahmen und Ausgaben geht es aber nicht.

Vielmehr geht es um die Sonderbereiche "Vermögensverwaltung" und "wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb".

 

Weiterlesen: Vorsicht: Verluste sind nicht gleich Verluste

 

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Plakatkampagne in Großstädten

Unter diesem Motto ist vorgestern eine Kampagne mit Großflächenplakaten am Hauptbahnhof in Augsburg gestartet. Sie wird bis Ende des Jahres an den Bahnhöfen fünf weiterer deutscher Großstädte fortgeführt (in Berlin, Hamburg, Köln, München und Stuttgart).

Die Plakatkampagne will mittels provokativer und plakativ gestalteter Aussagen die verbreiteten Vorurteile gegenüber Gehörlosen aufgreifen, Aufmerksamkeit erregen und eine öffentliche Debatte anstoßen. Jedes der verwendeten Vorurteile spricht einen Themen komplex an, wie z.B. "taub = dumm" (bezieht sich auf mangelnde Bildungschancen gehörloser Menschen), "taub = stumm" (bezieht sich auf die Themen Sprache und Kommunikationsprobleme) und "taub = schwach" (bezieht sich auf die Probleme und Hindernisse, mit denen gehörlose Menschen im Alltag konfrontiert werden).

Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie demnächst Riesenplakate sehen. Sie sollen provozieren, aufrütteln und zum Nachdenken anregen.

Lesen Sie: Wir sind nicht dumm und die Pressemitteilung

 
 

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Die Wirkung der BRK auf die Rehabilitation in Deutschland – Impulse und Perspektiven

Das NETZWERK ARTIKEL 3, die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften und das Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft möchten mit der Fachtagung zum einen die Bezüge der Konvention zur Rehabilitation aufzeigen und die Perspektiven in diesem Bereich erkennbar machen. Zum anderen wird in sechs Arbeitsgruppen die Möglichkeit gegeben sein, zusammen mit Expertinnen und Experten über die Impulse auf verschiedene Einzelaspekte der Rehabilitation zu sprechen.

Wann: 14. bis 15. Januar 2010
Wo
: Berlin im Kleisthaus
Meldeschluss bis spätestens am 7. Januar 2010!

Mehr Informationen und Programmablauf - siehe hier
Anmeldeformular - siehe hier

 

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Bundestagswahlkampf in Berlin 2009

Am 4. September 2009 fand in Berlin eine Podiumsdiskussion statt. Das Netzwerk der Gehörlosen Stadtverbände e.V. war auch dabei und konnten vor Ort alles live mitverfolgen. Unser Korrespondent Volkmar Jaeger hat einen Bericht darüber geschrieben, den ihr nachlesen könnt, wenn Sie auf "weiter" klicken.

Es gibt auch einen Film von Vibelle: Vibelle TV

 
 

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